Alexander Verlag (Berlin)
Der Alexander Verlag Berlin wurde 1983 von Alexander Wewerka in Berlin gegründet. Der Programmschwerpunkt des Verlags liegt heute wie damals bei Theater- und Filmbüchern. Seit 2002 gibt es eine Krimi-Reihe. Die Jörg-Fauser-Edition wurde 2009 abgeschlossen.
asphalt&anders Verlag (Hamburg)
Der asphalt & anders Verlag wurde zu Beginn des Jahres 2009 von Stefan
Mayr und Nico Schröder mit Sitz in Hamburg gegründet. Der Verlag möchte
vor allem junge Literaten fördern, ihren Teil zur Rezeption des Gesamtgefüges "Stadt" beizutragen. Gerade in der jungen deutschsprachigen Literatur sind die Stadt, das Leben (und
Leiden) in der Stadt und auch das Verlassen der Stadt zentrale Motive und
Experimentierfelder für alle Stilrichtungen und Gattungen. Literatur, die
hier ihre Geschichten findet und diese weiterführt, die sich in Stil und
Form zudem eigenständig zeigt, soll mit den ansprechend gestalteten
Büchern des asphalt & anders Verlags eine größere und neue Leserschaft
finden.
AusnahmeVerlag (Hamburg)
Die große Kunst der kleinen Auflage.
Ziel und Antrieb des Verlags ist es, ungewöhnliche Printprojekte außerhalb des großen Buchmarktes zu verwirklichen. Projekte, deren Produktion zu aufwändig, deren Publikumsnische zu klein, oder deren Humor zu hintergründig ist, finden im Verlagsprogramm ihren Platz. Die Kunst des Low-Budget-Heftchenmachen wird ebenso kultiviert wie aufwändig handgebundene und gesiebdruckte Bände, Plakate, Postkarten, Faltbögen oder Blattsammlungen. Inhaltlich erstreckt sich das Programm von alternativem Comic und eigensinniger Illustration über ungehörige Lyrik, absurden Roman und subversive Theorie bis hin zum Independentfilm.
DoplPack Verlag
Der DoplPack-Verlag versteht sich als Plattform für Autoren, die sich gerne abseits von glatt gepflasterten Wegen bewegen. Das Programm des 2008 gegründeten Verlagshauses konzentriert sich dementsprechend auf Nischenprodukte wie Lesetrips, Lyrikbücher und Kombinationen von Bild&Wort, sowie von Ton&Wort in Form von SpokenWords. Die DoplPack-Familie besteht aus Mitgliedern, dessen Arbeitsgebiete und Stilrichtungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Arbeitsprozesse gestalten sich infolgedessen ebenso kreativ wie familiär, mit dem Ziel gemeinsam etwas Schönes zu erschaffen.
junge Magazine (Berlin)
Endlich einmal etwas, von dem genug für alle da ist: Es gibt viele Literaturzeitschriften in Deutschland. Sehr viele sogar, fast unüberschaubar viele. Diese Zeitschriften sind mal besser und mal schlechter, bedienen oft sehr verschiedene Leserkreise und werden mit den unterschiedlichsten Zielen herausgegeben. Was sie alle aber gemeinsam haben, ist die Grundmotivation ihrer Macher: die Freude am Eigenen, Speziellen, am Andersartigen. Die Szene lebt von ihrer Vielgestaltigkeit – hier liegt ihr Antrieb und ihre Stärke. Und diese Vielfalt schafft auch die spielerische Konkurrenz, die alle Beteiligten antreibt – den Reiz, etwas zu tun, das auffällt, anstößt, eine Debatte eröffnet. Sichtbarkeit erzeugt.
Mit dabei sind:
BELLA triste
Die Zeitschrift BELLA triste veröffentlicht Prosa und Lyrik von Autorinnen und Autoren renommierter Verlagshäuser sowie Texte bislang unbekannter Schreibender. BELLA triste versteht sich dabei als Hallraum innerhalb des Literaturbetriebs und als Vermittlungsinstanz für all seine einzelnen Zellen. Mit dem Essayteil lux, der Interviewserie phon und den Wortmeldungen von Lyrikerinnen und Lyrikern in der experimentellen Monologreihe cut zeigt BELLA triste Ausgabe für Ausgabe, wie und wo sich die Literatur der Gegenwart selbst verortet – und welche Ideen und Phantasmen hinter den einzelnen Texten stehen. Zwischen reiner Literatur und grober Theorie will BELLA triste davon erzählen, welche Fragen und Herausforderungen die deutschsprachige Literatur heute lebendig halten.
EDIT
Die Literaturzeitschrift EDIT hat sich in der deutschsprachigen Literaturszene als "Papier für neue Texte" einen Namen gemacht. Seit 1993 stellt EDIT aktuelle Entwicklungen in Prosa, Lyrik, Essayistik und Kritik vor und ist damit stolze Alterspräsidentin der Jungen Magazine. Neben neuen Arbeiten renommierter Autoren und Autorinnen werden in EDIT auch Texte noch unbekannter Talente gedruckt. Zudem eröffnet EDIT in jedem Heft Seitenblicke auf Prosa und Lyrik fremdsprachiger Literaturen in Original und Übersetzung. Seit vergangenem Jahr und dank einer wechselnden Heftpartnerschaft für jede neue Ausgabe druckt EDIT auch je einen unübersetzten Originalbeitrag im englischen Original, der gemeinsam mit einem Beitrag aus EDIT im Partnerheft erscheint. Auch hier machte sie einige bemerkenswerte Stimmen erstmals der deutschsprachigen Öffentlichkeit bekannt. Partner für die aktuelle Ausgabe der EDIT ist das malaysische Lifestylemagazin Off The Edge.
Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik & Literatur
Die K.A. wird herausgegeben von einem Förderverein und erscheint seit 1997 in der Regel einmal pro Semester zu jeweils einem Themenschwerpunkt.
Ihr Ziel besteht zum einen darin, insbesondere literaturwissenschaftliche Inhalte auch einem nicht-akademischen Publikum in verständlicher und ansprechender Weise nahezubringen, zum anderen die
deutschsprachige Gegenwartsliteratur beispielhaft zu portraitieren und ihren Tendenzen nachzuspüren und damit eine vermittelnde Position zwischen der germanistischen Forschung und der
Lebendigkeit des expandierenden literarischen Betriebs einzunehmen.
Die K.A. bietet insbesondere Studierenden, die an einer wissenschaftlichen oder journalistischen Karriere interessiert sind, die Möglichkeit, erste publizistische und redaktionelle
Erfahrungen zu sammeln. Autorinnen und Autoren der K.A. sind darüber hinaus Lehrende der Germanistik und verwandter Disziplinen, freie JournalistInnen, SchriftstellerInnen und andere
Kulturschaffende.
lauter niemand
Nicht nur mit Optimismus und der guten Lyrik und Prosa der veröffentlichten Autoren, sondern auch politisch will lauter niemand von Berlin aus zur Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse beitragen. Damit den politischen lauter niemanden im Lande endlich eine deutlich vernehmbare Stimme gegeben wird, lobt der lauter niemand e.V. daher den lauter niemand preis für politische lyrik aus. Es gibt dabei nicht nur Ruhm und Ehre zu gewinnen.
lauter niemand ist jedoch nicht nur die Zeitschrift aus der Stadt, wo die meisten Autoren über kurz oder lang ein Stell- Dich- Ein haben, lauter niemand ist vielen von ihnen auch ein Treffpunkt: seit über 12 Jahren stellen sie im lauter niemand literaturlabor Sonntag für Sonntag ihre Texte der Kritik, damit diese womöglich noch besser werden: an irgendetwas müssen sie ja wachsen, die guten Texte und Autoren.
[SIC]. Zeitschrift für Literatur
[SIC] ist eine Jahresschrift für zeitgenössische Literatur.
[SIC] will heißen: "Es steht wirklich so da!", Du hast Dich nicht verlesen!
[SIC] schafft Platz für Texte, die verstören dürfen, sich ins Gedächtnis hieven, Spuren hinterlassen.
[SIC] rückt den Text ins Zentrum.
[SIC] sucht die Offensive in Sprache und Schrift, sucht Texte, die begriffs-stutzig machen, ohne sprach-los zu sein.
[SIC] schärft den Blick für die Wortwörtlichkeit der Metapher und die Bildlichkeit des Buchstäblichen.
[SIC] hat und hatte jederzeit den Mut zu qualitativer Vielfalt, nur so kann auch jungen Autoren ein adäquates Forum und der nötige
Spielraum zur Entfaltung geboten werden.
Das Design ist bei [SIC] keine Nebensache, die aufwändige Gestaltung der Hefte, realisiert durch die Berliner Designerin Viola Binacchi,
soll zu einem bibliophilen Leseerlebnis anregen und ist zugleich eine Veneigung vor dem gedruckten Text.
sprachgebunden. zeitschrift für text + bild
Das Magazin sprachgebunden erscheint zweimal im Jahr in der edition chiméra - köln / berlin. Schwerpunktmäßig befasst sich die Zeitschrift mit junger Literatur und Kunst aus dem deutschsprachigen Raum. Ein wichtiges Anliegen ist dabei das möglichst gleichberechtigte Nebeneinander von Text und Bild, wobei immer wieder auch Projekte unterstützt werden, die sich auf die Verbindung verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen konzentrieren.
luxbooks. (Wiesbaden)
luxbooks ist ein Lückenschließer-Verlag: Wir nehmen das Unbemerkte, weil es sich gegen einfache Vereinnahmungen wehrt oder vemeintlich von niemandem gebraucht wird – wir machen es zu dem unsrigen.
luxbooks ist ein Vielfraß-Verlag: Wir dinieren Lyrik (zeitgenössischer wie vergangener Avantgarden), Essays, popkulturelle Studien, Fotobände, Graphic Novels, Kinderbücher und Comics. Und wir wollen beweisen, dass auch ein Vielfraß Gourmet sein kann.
luxbooks ist ein Tauchgang-und-Sprungturm-Verlag: Wir lieben die Tiefe und verehren die Oberfläche; die Popmoderne ist uns Heimat und unser Verderbnis (wir kennen ihre Abgründe und genießen gleichwohl den Rauschzustand nach dem Konsum eines gelungenen Films, der unter den Bedingungen und Vorzeichen des Systems Pop entstanden ist).
luxbooks verehrt das Richtige im Falschen; Adorno unterlag einem Irrtum.
luxbooks ist ein Verlag unter vielen wunderschönen neuen Verlagen, die allesamt sagen: und dennoch!
MaasMedia Verlag (Berlin)
Maas Media wurde 1998 vom Verleger Erich Maas und Schauspieler und Autoren Mario Mentrup in Berlin gegründet. Nach dem Tode von Erich
Maas 2001 sind Mario Mentrup und Gundula Schmitz (Galeristin der Laura Mars Grp.), die Herausgeber von Maas Media. Das Verlagsprogramm ist durchzogen von Fiktion und Kunst, hinter der eine Physis
spürbar ist. Keine Publikationen von sogenannten "Berufsautoren" oder aus dem Kreativmarkt, sondern Werke - oft in Prozessen - von Persönlichkeiten, die dafür real fassbar einstehen.
Das von den Herausgebern oftmals benutzte Digitaldruckverfahren (seit Jahren ist die Majuskel Digitalproduktion, Wetzlar ein verlässlicher Begleiter) ist ein immanenter
Motor. Mittlerweile wird das Programm durch Vinyl-Tonträger und einem neuen noch geheimen Heft-Projekt erweitert.
Veröffentlichungen vom Maas Media Verlag werden vertrieben von DIE BÜCHSE DER PANDORA oder im Direktvertrieb www.maasmedia.net
mairisch Verlag (Hamburg)
Der mairisch Verlag hat zwei Schwerpunkte:
Junge Literatur - Der Verlag ist bestrebt, junge Belletristik-Autoren zu entdecken, zu fördern und sie langfristig auf ihrem Weg zu begleiten. Dabei wird der
"kleinen Form" der Erzählung ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wie dem Roman. Autoren wie Michael Weins, Andreas Stichmann und Finn-Ole Heinrich zählen zu den aufregendsten Stimmen der jungen
Gegenwartsliteratur.
Seinen zweiten Schwerpunkt widmet der mairisch Verlag der freien Hörspielszene. Seit einigen Jahren entwickelt sich eine spannende Szene
freier Hörspielproduktionen. mairisch ist der einzige Verlag, der sich mit seiner Anthologienreihe pressplay dieser Szene widmet und die besten
Stücke gebündelt veröffentlicht.
Minimal Trash Art (Hamburg)
Es wird immer weitergeh'n.
MTA sind vier Menschen und ein Verlag.
MTA macht seit 1998 Musik, TEXTE und Bilder.
MTA veröffentlicht von Zeit zu Zeit Bücher und Tonträger.
MTA ist für die Kunst, nicht für den Profit.
Nichts ist stärker !> als eine Idee.
ONKEL & ONKEL (Berlin)
ONKEL & ONKEL is an independent publishing label
for visual rock 'n roll in Berlin Kreuzberg.
ONKEL & ONKEL specialises in books and art-prints
amongst other, mostly legal, crime on paper.
poetenladen (Leipzig)
Der poetenladen entstand als virtueller Raum für Dichtung und ist das zurzeit größte deutsche Online-Portal für junge Literatur. Aus dem virtuellen Raum ist mittlerweile ein Verlag hervorgegangen, der neben Lyrik-, Prosa- und Essaybänden auch das halbjährlich erscheinende Literaturmagazin poet herausgibt, in dem Texte bekannter und unbekannter, deutscher und internationaler Autoren, Länderdossiers, Essays und Werkstattgespräche präsentiert werden.
Textem Verlag (Hamburg)
Textem.de feiert im Jahr 2010 sein zehnjähriges Jubiläum. Neben der äußerst umfangreichen Rezensionsplattform der Homepage entstand 2004 eine literarische Reihe nach dem Vorbild des französischen Verlagshauses Gallimard, die Erzählungen im Oktavheft-Format u. a. von Raul Zelik, Thomas von Steinaecker, Carsten Klook, Dieter Wenk, Gabi Schaffner, Martin Lechner und Anne Schülke versammelt. Das Programm wuchs und wurde durch Hardcover-Titel mit Romanen und Erzählbänden u. a. von Carsten Klook, Frank Witzel, Achim Stegmüller, Peter Neitzke und einem Band mit Schriftsteller-Interviews von Frank Schäfer erweitert. Auch das neue Jahrbuch des “Forum Hamburger Autoren” wurde ins Programm aufgenommen.
Zu den Klassikern gehören die Wiederauflagen von Klabunds “Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde”, Christoph Martin Wielands “Geschichte des Prinzen Biribinker” und “Die sieben Weiber des Blaubart” von Ludwig Tieck.
Große Aufmerksamkeit im Feuilleton wurde unserem Magazin “Kultur & Gespenster” zuteil, das dieses Jahr erneut für die Lead Awards nominiert ist.
Inzwischen hat sich der Textem Verlag auch mit der Produktion von Kunst- und Künstlerbüchern einen Namen gemacht. Lieferbar sind derzeit über 100 Titel.
Ventil Verlag (Mainz)
Im Ventil Verlag erscheinen Bücher jenseits des Mainstreams, ob über Musik, Film, Politik, ob Belletristik oder Sachbuch – aus der Szene für die Szene geschrieben. Inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf den Themen Subkultur, Film- und Popgeschichte, Cultural Studies, Gesellschaftstheorie und junge Literatur.
Unseren AutorInnen ist nicht nur die Begeisterung über die vielfältigen Facetten der Popkultur gemeinsam; sie schreiben auch an der Geschichte dieser quicklebendigen und widerständigen Ausdrucksform ganz weit vorne selbst mit. Ventil-Bücher beziehen Stellung und machen Lust aufs Selbstdenken.
Voland & Quist (Dresden)
Anspruch der verlegerischen Tätigkeit von Voland & Quist ist es, zeitgenössische urbane Literatur in entsprechender Form zu präsentieren.
Dies wird einerseits durch die Veröffentlichung von "Liveliteratur", d. h. Literatur, die auch für die (Lese-)Bühne und den Vortrag verfasst wurde, verwirklicht, andererseits durch die
sorgfältige Auswahl von Autoren und Themen. Die Bücher sind originell, authentisch, voller Humor und sehen auch noch gut aus.
Alle Titel erscheinen mit Audio-CD. Voland & Quist ist der erste Verlag in Deutschland, der konsequent auf die Kombination dieser beiden Medien setzt und die Vorlese-Qualitäten der Autoren
für alle Leser erlebbar macht. Auf diese Weise kann man den Lesungen passionierter Bühnenpoeten lauschen, die Live-Atmosphäre einer Literaturshow auch zu Hause nacherleben oder einfach einen
neuen Zugang zu den bereits gelesenen Texten finden.
zeter & mordio (Hannover)
Im Jahr 2004 gründete maYa birken in Hannover den Verlag zeter & mordio, der sich seither als engagierte Künstlerplattform in die Herzen der
Menschen katapultiert hat.
Mit seinem anspruchsvollen Verlagsprogramm schafft zeter & mordio eine Öffentlichkeit für junge, zeitgenössische Literatur und ermöglicht einen Austausch jenseits kommerzieller Zwangsmuster
und fern vom Bücherwurm- und Brillenschlangen-Image.
zetern statt zaudern
Ein Fokus unserer Arbeit liegt in der Organisation von literarischen Veranstaltungen. Wir bringen Literatur unter das Volk, anstatt sie in Bücherregalen verstauben zu lassen.
So gibt es ganze Lesetouren in Verbindung mit Konzerten, wir engagieren MusikerInnen, um Lesungen musikalisch zu untermalen und DJs, um aus einer Literaturveranstaltung eine Party zu machen.
Filme, Bilder und Theater ergänzen unser Konzept.
zeter & mordio – literatur ist sexy!